Eine Welcomingtour ist…

  • nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen: Jede „Welcomingtour“ wird sich in der Regel daran orientieren, wie jeder von uns auch private Gäste mit seiner Umgebung vertraut machen würde: Die Interessen der Flüchtlinge, Asylberechtigten und Migrant/innen werden erfragt und daraufhin Spaziergänge nach speziellen Bedürfnissen und Wünschen zusammengestellt. Eine „Welcomingtour“ muss auch nicht unbedingt einen Spaziergang darstellen, sondern kann eine Einladung zu einer Veranstaltung, gemeinsames Einkaufen, Essen etc. sein. Was zählt ist die Verbindung zwischen Menschen herzustellen.
  • gratis: Die „Welcomer“ tun es ehrenamtlich (kein Trinkgeld, keine versteckten Kosten).
  • authentisch: Flüchtlinge und Migrant/innen treffen Einheimische und erhalten gegenseitig Einblicke in ihr Leben und ihre Lebenswirklichkeit. Im Idealfall können die „Welcomer“ dabei nicht nur praktische Informationen und Hilfe bei der Orientierung, sondern auch deutsche sowie österreichische Phrasen zur Verständigung vermitteln.
  • nachhaltig: Eine „Welcomingtour“ muss keine „Welcomingtour“ bleiben, sondern kann auch längerfristige Beziehungen initiieren. Ebenso muss ein „Welcomer“, kein „Welcomer“ bleiben, sondern kann sich zu einem Sprachtandem-Partner/in, einem Freizeitpartner/in oder einem Freund entwickeln.

Und so funktioniert’s für Einheimische, den sogenannten „Welcomers“…


Und so funktioniert’s für Zugewanderte, also den Tour-Anfragenden…

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